Lisa Lutz: Spy Girls +++

Isabel Spellman ermittelt wieder. Seit dem ersten Band „Little Miss Undercover“ sind etwa 1,5 Jahre vergangen. Und Isabel steckt gerade gewaltig in der Klemme, sie wurde zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit festgenommen, eigentlich sogar zum vierten Mal, aber Festnahme zwei und drei zählten nicht. Und damit steht ihre Lizenz als Privatdetektivin auf dem Spiel. Ausgelöst hat die Misere der rätselhafte Nachbar John Brown. Denn Isabel ist überzeugt, dass der unter falscher Identität lebt und mindestens eine Leiche im Keller hat. Darüber hinaus scheint auch noch jedes Mitglied der Familie Spellman ein Geheimnis zu haben, denn alle verhalten sich äußerst ungewöhnlich. Für Isabel gibt es also jede Menge nachzuforschen.

Im Vergleich zum Vorgänger ist die Spritzigkeit ist ein wenig verloren gegangen – einige Witze sind etwas abgenutzt. Fußnoten, wie man sie beispielsweise auch von Jasper Fforde kennt, sind maßvoll eingesetzt lustig, hier aber eindeutig zu viel des Guten. Dennoch ist die Geschichte unterhaltsam und witzig, auch wenn das Ende nicht allzuviel Pfiff hat und etwas bieder wirkt.

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